An der Schlei

Plein Air 54 Grad Nördliche Breite - Drei bunte Tage am Wasser

 

 

 

Plein Air 54° Nördliche Breite heißt das neue Künstler*innen-Festival an der Schlei

Vom 4. bis zum 6. August treffen sich Künstler*innen und an Kunst interessierte Menschen erstmals in Sundsacker an der Schlei. Es bietet sich hier ein vielfältiges Programm für die ganze Familie!

Ein breites Angebot von Kunst-Workshops für Anfänger und Profis garantiert, dass für jeden was dabei ist. 

Alle Künstler*innen freuen sich auf Menschen, die Lust auf Kunst unter freiem Himmel haben. Besondere Fertigkeiten werden ausdrücklich nicht vorausgesetzt.

Teilnehmer*innen können ihr Material mitbringen oder günstig vor Ort erwerben.

Neben Workshops (Samstag ganztags) zu Themen wie Zeichnung, Malerei oder Plastik, werden auch Fotografie, experimentelle Kunst oder chinesische Tuschezeichnung angeboten.

Auch für Kinder gibt es viele Möglichkeiten, zu spielen, zu basteln oder anders kreativ zu werden.

Auf der Bühne werden Kompliment aus Schuby rocken und Mona Harry mit ihrem Liebesgedicht an den Norden betören. Auch der Rapper Graf Fidi und Mischa Gohlke, Elise Eißmann, Arnulf Schirmer und Hartmut Bethge und noch viele andere werden da sein.

Die Idee zur Veranstaltung ist dem neuen Krimi von Arnd Rüskamp entsprungen. Er wird zur Eröffnung am Freitag aus ´Kielholen` lesen.

Auf dem weitläufigen Gelände direkt an der Schlei werden sich auch Menschen wohlfühlen, die im Rollstuhl unterwegs sind und niemand wird durstig und hungrig bleiben.

Das Festival beginnt am Freitag um 16.00 Uhr und wird am Sonntag mit einem gemütlichen Grillen am Schleiufer ausklingen.

Veranstalter ist das St. Nicolaiheim Sundsacker, Mühlenberg 2a, 24398 Winnemark.

Buchung der Workshops zu je 30 Euro direkt bei mir unter 0151 215 247 14 oder per E-Mail an: info@plein-air-54grad.de. Alle anderen Veranstaltungen sind kostenfrei.

www.plein-air-54grad.de

Forschungsprojekt am Gymnasium Kappeln

 

 

In der Klaus-Harms-Schule in Kappeln, dem hiesigen Gymnasium, gibt es seit den 1980er Jahren durch die Mittel des Förderprogrammes „Kunst am Bau" und später durch Schenkungen und Zuwendungen ortsverbundener Künstler*innen eine ansehnliche Kunstsammlung. Hierbei handelt es sich vor allem um schleswig-holsteinische Grafik, aber auch um einige Gemälde.

Heute jedoch ist die umfangreiche Geschichte dieser Sammlung kaum noch nachvollziehbar, obgleich über hundert Werke gerahmt im Verwaltungsbereich der Schule hängen. Da der kunsthistorische Schwerpunkt im Schulfach Kunst nach Vorgaben ohnehin oft zu kurz kommt und die Arbeit mit Originalen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, wird im Unterrichtsfach Kunst des Ästhetischen Profils der Schule seit einiger Zeit intensiv an diesem Thema gearbeitet.

In Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Kiel, dem Museumsberg in Flensburg und der Agentur Profundus in Kappeln sowie unter Leitung der Klassenlehrerin Henrike Reinckens (auch Künstlerin im BBK) und  mir, haben die diesjährigen Abiturienten, 17 Schülerinnen und Schüler, sich mit jeweils einem Kunstwerk ihrer Wahl beschäftigt. Mit hohem Engagement haben sie sich erarbeitet, wie man mit Originalgrafik umgeht, sie einordet, beschreibt, analysiert und so aufbereitet, dass daraus eine spannende Publikation und Ausstellung werden kann.

Die Ausstellung mit 17 ausgewählten Arbeiten sowie ein Katalog, der auch einen Index der inventarisierten Werke der Schule beinhaltet, sollen vom 30. Mai bis zum 1. Juli 2016 im Rathaus der Stadt Kappeln vorgestellt werden.

 

Ein Stadtmuseum für Kappeln?

Die Stadt Kappeln und viele seiner Bürgerinnen und Bürger haben seit den 80er Jahren versucht mit Hilfe von engagierten Sammlern und Kennern der Kappelner Stadt- und Schiffahrtsgeschichte ein Museum für Kappeln aufzubauen. Unglückliche Umstände haben dieses Projekt bis heute verhindert - vor allem die finanziellen Möglichkeiten, Räume dafür zu finden oder Fachpersonal einzubeziehen sind bislang gescheitert. Die lange Geschichte des Ortes, Fleckens und später der Stadt Kappeln (erste urkundliche Erwähnung von 1357), hat genug Substanz, um ein stadtgeschichtliches Museum zu rechtfertigen.

Im Januar 2015 wurde mir von der Stadt Kappeln der Auftrag erteilt, ein neues Konzept zu schreiben, um die vorhanden Bestände des Museumsvereins sowie der Stadt und privater Leihgeber zu sichten und zu bündeln, damit ein Museum für Kappeln vielleicht doch eines Tages umsetzbar werden kann.

Dankenswerter Weise hat Günther Fielmann durch seine Spende das Honorar für dieses Konzept ermöglicht. Nur mit seiner Kunst- und Kulturförderung können neue Schritte in Richtung Museum gegangen werden.

Käte Lassen

Die Flensburger Künstlerin Käte Lassen (1880-1956) war für mich ein Hauptgrund, um intensiv in die schleswig-holsteinische Kunstgeschichte einzusteigen. Nach meiner Promotion und ersten Ausstellung über die Künstlerin am Museumsberg in Flensburg, haben sich eine Vielzahl von Käte-Lassen-Projekte von 2007 bis heute ergeben. Darüber hinaus auch immer wieder eine enge Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der verschiedensten Museen und Institutionen in Flensburg, Husum, Heikendorf, Kiel, Hamburg, Berlin, Hannover, Worpswede und in verschiedenen dänischen Städten, vor allem mit Thisted.

Die große, weit verzweigte Familie der Künstlerin war jederzeit hilfsbereit und hat jedes Projekt großzügig unterstützt. Ich danke hier vor allem Gudrum Lassen aus Flensburg, Karin Hansen aus Hamburg und Prof. Peter Hansen aus Hannover.

Am 7. Februar 2016 feiern wir den 136 jährigen Geburtstag der Malerin. Sie starb 1956 und ihr 60. Todestag am 22. Dezember 2016 trägt erneut dazu bei, an Käte Lassen zu erinnern.

Die Marienkirchengemeinde in Flensburg, mit den wohl schönsten Kirchenfensterbildern der Künstlerin in der Marienkirche, wird durch verschiedene Aktivitäten in diesem Jahr zu dieser Erinnerungsfeier beitragen.

www.kaete-lassen.org

Im Oktober soll in Zusammenarbeit mit Frau Pastorin Fuchs von der Flensburger Marienkirche ein Buch mit kunsthistorischen Betrachtungen und Predigttexten erscheinen, und die Glasfenster zum Glaubensbekenntnis, das bedeutendste Spätwerk der Künstlerin, neu beleuchten.

VERLAG DER KUNST; Husum Druck:

Käte Lassens Glasfenster in St. Marien zu Flensburg

Käte Lassens Glasfenster in St. Marien zu Flensburg

Ein Glaubensbekenntnis

48 Seiten, zahlr. Abb., geb.

Format 19,5 x 22 cm

€ 9,95

ISBN 978-3-86530-238-0

Verlag der Kunst

 

Hinweis: Titel ist noch nicht lieferbar. Es wird der zum Zeitpunkt des Erscheinens gültige Ladenpreis berechnet.