April 2017:

Käte Lassen 1880-1956 - Malerin am Meer

Ausstellung im Museum Eckernförde vom 26. Februar bis 23. April 2017

Da meine Dissertation "Käte Lassen - Grenzgängerin der Moderne" schon seit einigen Jahren vergriffen ist, habe ich 2016 ein neues Buch geschrieben. Es wurde am 29. September 2016 auf dem Museumsberg Flensburg von mir vorgestellt. Im Zuge dieser Publikation entstand auch die Ausstellung für das Museum in Eckernförde.

Im Februar 2017 war das Buch schon vergriffen und erschien in der zweiten Auflage pünklich zur Ausstellung.

Die Malerin Käte Lassen

Einen großen Teil ihres Lebens verbrachte Käte Lassen „in der Einsamkeit am großen Meer“. An der dänischen Westküste Jütlands malte sie die Fischerleute mit ihren Tieren und fühlte sich so eng mit ihnen verbunden, dass sie das Dörfchen Stenbjerg „ihren Ort“nannte. Manchen ihrer Zeitgenossen war es unbegreiflich , wie eine alleinstehende Frau unter den rauen und einfachen Bedingungen an der Westküste leben und arbeiten konnte. Für die Menschen in Stenbjerg war sie vor allem „Frøken Lassen“, ein Fräulein, das von 1905 bis 1956 mit wenigen Unterbrechungen zu ihnen kam, um in Ruhe zu malen.

In rund 40 Bildern wurde dieser Ausstellung ein Ausschnitt aus dem vielfältigen Werk Käte Lassens gezeigt. Von ihren Anfängen in München bis hin zur persönlichen Auseinandersetzung mit Mensch und Tier an der dänischen Westküste bis in die 1940er Jahre hinein war erneut ihr unverkennbarer Stil in Gemälden, Grafiken und Zeichnungen erlebbar.

 


Kuhmagd, 1929, Öl/Leinwand, 109 x 84 cm, Privatbesitz