September 2014:

Katharina Duwe und Mini Blume

Ausstellung im Kunsthaus Hänisch, Kappeln/Schlei · 12.09. – 07.12.2014

Die Arbeiten der deutschen Malerin Katharina Duwe und der Dänin Mini Blume handeln vom Menschen in Wechselwirkung und Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensräumen.
Ist es bei Mini Blume die Natur, so steht bei Katharina Duwe die urbane Welt im Mittelpunkt der Betrachtung. Mini Blume zog es 1997 in eine dünn besiedelte Region auf Lolland, nachdem sie an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen freie Kunst studiert hatte. Ihre Werke zeigen Pflanzenformen und Landschaftseindrücke, die sie mit figürlichen Motiven verbindet. Mit Ölfarbe oder Gouache, manchmal nur in Umrissen und mit dem Auge einer Zeichnerin, fängt sie so die leisen und zarten Momente ein, die in der Begegnung von Mensch und Natur liegen können.

Die Gemälde von Katharina Duwe zeigen Momentaufnahmen einer pulsierenden Großstadt. Ihre Bilder vermitteln den Eindruck ständig wechselnder Lichtsignale, bewegter Verkehrsströme auf Straßen oder Plätzen, dazwischen Fußgänger oder Fahrradfahrer, Hauserzeilen und Reklametafeln. Die bekannte Hamburger Künstlerin verarbeitet in ihren farbintensiven Bildern alltägliche Eindrücke aus Metropolen und spiegelt damit ganz zeitgemäß unsere Gegenwart.

Beide Malerinnen gehen in ihrer künstlerischen Arbeit der Frage nach, inwiefern die Begegnung mit der Umwelt von äußerlichen Reizen abhängig ist und wie sich diese Eindrücke auf die menschliche Existenz auswirken.

Mini Blume im Kunsthaus Hänisch

Katharina Duwe in ihrem Atelier, copyright: Daniel Cramer Photography